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"Kommen Kohl und Honnecker in die Hölle..." - Eine Nachlese politischer Witze aus DDR und BRD

Auf Schulhöfen, in Kantinen oder daheim im Wohnzimmer wurden die Mächtigen des Staates zurechtgestutzt und in die Tasche gesteckt. Witze haben sich niemals und nirgendwo verbieten lassen. Wir haben sie bereits als Kinder aufgeschnappt und mit einer gewissen Genugtuung weitergetragen. Vor allem in den gesellschaftlich stagnierenden 80er Jahren hatte der politische Witz in Ost und West Hochkonjunktur. Was haben wir gelacht!

Was passiert wenn die Sahara sozialistisch wird? Die ersten zehn Jahre passiert gar nichts, aber dann wird der Sand allmählich knapp.

Helmut Kohl und seine Frau sind auf der Autobahn unterwegs. Da sagt sie: "Helmut stell mir bitte mal den Sitz vor!" Helmut: "Hannelore das ist der Sitz. Sitz das ist die Hannelore ..."

Honecker schaut am Morgen aus seiner Villa in Wandlitz und sieht die Sonne aufgehen. Er sagt: "Guten Morgen, liebe Sonne!" Darauf die Sonne: "Guten Morgen, Genosse Generalsekretär und Vorsitzender des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik!"

Nach dem Mittagessen geht Honecker wieder an ein Fenster und grüßt sie wieder: "Guten Tag, liebe Sonne!" Darauf die Sonne: "Guten Tag, Genosse Generalsekretär und Vorsitzender des Staatsrats der Deutschen Demokratischen Republik!"

Am Abend geht Honecker nochmal an ein Fenster und verabschiedet sich: "Guten Abend, liebe Sonne!" Darauf die Sonne: "Jetzt kannst Du mich am Arsch lecken, jetzt bin ich im Westen!"

Ein Mann kommt in den Himmel. Er kommt an einem Baum vorbei, an dem lauter Glocken hängen. Die bimmeln so fröhlich vor sich hin. Mann: "Wozu ist dieser Baum?" Petrus: "Das ist ein Lügenbaum. Jedes Mal, wenn auf der Erde ein Mensch lügt, klingelt ein Glöckchen." Der Mann bleibt noch eine Weile stehen, auf einmal fällt mit einem lauten Krach der ganze Baum um. Mann: "Petrus, was ist denn nun passiert?" Petrus: "Oh, jetzt ist Bundestagssitzung!"

Was sind die vier Hauptschwierigkeiten beim Aufbau des Sozialismus? Antwort: Der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter.

Der Papst nimmt künftig an allen Sitzungen von Kohls Kabinett teil. Er will sein Versprechen halten, immer dort zu sein, wo das Elend am größten ist.

Einem bisher unbescholtenen Bürger wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. "Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet." "Ich? Inwiefern?" "Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"

Ein altes Mütterchen wendet sich am Alexanderplatz an einen Volkspolizisten. "Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn hier das Kaufhaus 'Prinzip'?" Der VoPo wundert sich und meint: "So ein Kaufhaus gibt's hier nicht." Darauf das Mütterchen: "Das muss es aber. Unser Genosse Staatsratsvorsitzender Erich Honecker hat doch gesagt, dass es im Prinzip alles zu kaufen gibt."

Im Weindepot. Kunde: "Der Weißwein riecht nach Kohl!" Wirt: "Das ist richtig. Es ja auch ein Kabinett!"

Parteischulung zum Thema: "Der Imperialismus - die letzte Phase des sterbenden Kapitalismus." Ein Genosse, der als Rentner gerade in der Bundesrepublik war, soll erzählen: "Ja, liebe Genossen, der Kapitalismus stirbt. Aber wisst ihr... es ist ein schöner Tod!"

Auf einer Party bei Ronald Reagan wird Helmut Kohl der berühmte Rugby-Spieler McGregor vorgestellt. Sagt Kohl gnädig: "Es würde mich wirklich freuen, wenn Sie uns später etwas auf ihrem Rugby vorspielen könnten."

Erich Honecker hält eine Rede zur Entwicklung des Sozialismus. "Liebe Genossinnen und Genossen", verkündet er lautstark, "die Entwicklung des Sozialismus ist nicht aufzuhalten! Schon heute bedeckt der Sozialismus ein Fünftel unserer Erde! Und schon bald wird es ein Sechstel, ein Siebtel, ein Achtel, ein Neuntel und ein Zehntel sein!"

Gorbatschow kommt in die Hölle. Der Teufel fragt ihn: "Wie oft hast du in deinem Leben dein Volk belogen?" Gorbatschow gesteht: "10 Mal waren es schon." Daraufhin wird er mit 10 Nadelstichen bestraft. Helmut Kohl kommt in die Hölle. Wieder fragt ihn der Teufel, wie oft er denn sein Volk angelogen hat: "100 Mal.", räumt Kohl ein und wird mit 100 Nadelstichen bestraft. Im Nebenraum ertönt lautes Geratter. Fragt Gorbatschow den Teufel, was das denn wohl sei. "Ach, das ist nur der Honecker", meint der Teufel. "Den müssen wir erst mal eine Woche unter die Nähmaschine legen..."

Helmut Kohl geht zum Schönheitschirurgen und wünscht sich einen Leberfleck, wie Gorbatschow ihn auf der Stirn hat. Verwundert fragt der Arzt: "Warum soll ich Ihnen denn so einen Flecken auf die Stirn machen?" Antwortet Kohl: "Als ich das letzte Mal in Moskau war, standen Gorbi und ich auf der Terrasse seines Hauses. Da nahm mich Gorbi in den Arm und sagte: 'Helmut, Du bist wirklich ein lieber Kerl, aber hier oben - er tippte sich an den Kopf - hier oben, da fehlt Dir was.'"

 

szmtag