Vom Morgenland zum Übermorgenland hat das Öl die arabische Halbinsel gedeihen lassen. In Dubai wachsen die höchsten Gebäude aus dem Wüstensand, mondäne Hotels säumen die Uferpromenade der Hauptstadt. Superlative, wohin man blickt. Als Berliner Pflanze kehrt Naja Dajani Ghosheh trotzdem gerne nach Reinickendorf zurück. Und erklärt auch warum. mehr
Frankreichs vielleicht ehrgeizigste Organisatorin plant Schuljubiläen mit Hilfe von Trombi, der französischen Seite von StayFriends. Vor drei Jahren ist Françoise aus Le Havre mit ihrem eigenen Klassentreffen auf den Geschmack gekommen. Dann organisierte sie am Collège St. Vincent de Paul ein Jahrgangstreffen und in diesem Jahr hat sie bereits über 1100 Ehemalige ihrer alten Schule angemailt, für das ganz große Wiedersehen. Wie sie bei der Planung vorgeht, erzählt sie im Interview. mehr
Zweihundert Kilometer bis zur nächsten Tankstelle, das ist in den Weiten British Columbias keine Seltenheit. Dieter Thoma ist gleich nach seiner Ankunft in Kanada auf dem Trans-Canada Highway in seine neue Heimat Kamloops gefahren und hat bereits unterwegs festgestellt, dass trotz der dünnen Besiedlung Hilfe immer nah ist. mehr
Auf jede Menge Platz am Strand und rund ums Haus möchte Iris Schleinitz nicht mehr verzichten. Die 38-Jährige genießt ihre Freiräume und die Freiheit in "Down Under". Vor zwanzig Jahren zog sie nach Auckland und stellte fest: Frauen können Neuseeland alles schaffen. mehr
Ab der Mittelstufe können Lehrer nicht mehr mit ungeteilter Aufmerksamkeit rechnen. Unter der Schulbank werden Nachrichten ausgetauscht, die kein 7. bis 10-Klässler verpassen will: Geständnisse der Zuneigung, Komplimente und Liebesbotschaften. Der StayFriends-Umfrage vom Januar zufolge haben acht von zehn Jugendlichen während der Schulzeit schriftlich umeinander geworben. Und das ziemlich erfolgreich. mehr
Keine zwei Autostunden braucht Addy Dödner, um von ihrer neuen Heimat in die alte zu fahren. Und doch hat die gebürtige Aachnerin, als sie in den 70er Jahren nach Belgien heiratete, das Auswandern als Abenteuer erlebt und gestaunt, wie groß die kulturellen Unterschiede zwischen Belgiern und Deutschen sind. Heute ist sie gut integriert - auf beiden Seiten der Grenze. mehr
In seinem Garten wachsen Orangen, Mandarinen und Kaki und seine Söhne sind in einem brasilianischen Trachtenverein. Christoph Leuschner genießt das subtropische Klima und ist inzwischen in Lateinamerika zuhause. Nur manchmal bedauert der gebürtige Dresdner, dass ihm sein rund 10.000 Kilometer entfernter Geburtsort fremd geworden ist. mehr
Wer Hippie, Punker, Popper oder Raver war, sei es bekennend oder im Geiste, der will diese Zeit nicht missen. Die Zugehörigkeit zu einer Jugendkultur bereut kaum einer, der sie erlebt hat. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen StayFriends-Umfrage. Warum Jugendkulturen so anziehend sind und wie stark sie das weitere Leben beeinflussen, lesen Sie mehr
Wer von der Stadt aufs Land zieht, wird von den Alteingesessenen selten mit offenen Armen empfangen. Doppelt fremd ist ihnen, wer dazu noch aus einem anderen Land kommt. Brigitte Walder ist vor 40 Jahren der Liebe wegen aus Wuppertal in ein Tiroler Dorf umgezogen. Über mangelnde Beachtung konnte sie sich nicht beklagen. mehr
Als Chana Mirjam Abraham 1973 die DDR Richtung Ungarn verließ, atmete sie auf. Ungarn, die Heimat ihres Ehemannes, galt damals im Ostblock als "lustigste Baracke im sozialistischen Lager". Heute lebt die Chemnitzerin in Tel Aviv und genießt die lauen Abende am Mittelmeer. Im Rückblick fällt ihr vor allem auf, mit wie vielen Ängsten man in der DDR gelebt hat. mehr
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