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Vor dem Klassentreffen: Was tun? Was lassen?

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Ein Klassentreffen darf unbedingt dazugezählt werden. Unsicherheit, Vorfreude und Zweifel stellen sich bei den meisten im Vorfeld ein. Wie Sie sich am besten auf die Wiederbegegnung mit den alten Weggefährten vorbereiten? Zehn Tipps zum Countdown vor der Feier!

Der Countdown läuft. Nur noch einen Monat bis zum Klassentreffen, nur noch eine Woche... Sind Sie schon aufgeregt? Was für eine Frage. Lesen Sie hier, was Sie jetzt tun können, um die Vorfreude zu wecken und zu steigern - und was Sie besser lassen sollten.

Ein Monat vor dem Klassentreffen: Kontakt aufnehmen

Tun:

Überlassen Sie es nicht dem Zufall, ob Sie auf der Party Ihre älteste Schulfreundin tatsächlich wiedersehen. Wer weiß, vielleicht haben die Organisatoren nicht an der richtigen Stelle recherchiert oder die Einladung an die falsche Adresse geschickt. Es kann auch sein, dass diejenige, an deren Erscheinen Ihnen am meisten gelegen ist, zaudert, weil sie nicht weiß, dass sie Ihnen begegnen wird. Ändern Sie das mit einer Nachricht...

Lassen:

Nach Jahren oder sogar Jahrzehnten, trifft nicht jeder Ex-Klassenkamerad den richtigen Ton, bei seinen Bemühungen ein Treffen zu organisieren oder sich mit Ihnen zu verabreden. Regen Sie sich nicht auf. Die übertriebene Kumpelei oder der frotzelnde Ton sind höchstwahrscheinlich einer Nervosität geschuldet, die sich bei der Live-Begegnung nach spätestens einer halben Stunde langsam geben wird. Nicht abschrecken lassen!

Eine Woche vor dem Klassentreffen: Gedächtnislücken schließen, gelassen bleiben

Tun:

Wer den Abstand, der sich inzwischen zur Schulzeit eingestellt hat, schon im Vorfeld verkürzt, kann sich auf dem Klassentreffen gleich ins Geschehen stürzen, ohne allzu lange zu fremdeln. Vergegenwärtigen Sie sich, zum Beispiel mit Hilfe der Abschlusszeitung oder einem Klassenfoto die Namen ihrer ehemaligen Mitschüler. Wenn Sie das Bild bei StayFriends hochladen, erleichtern Sie auch den anderen die Einstimmung. Ihr Vorteil: Sie wissen genau, was Sie an diesem Abend interessiert.

Lassen:

Den eigenen Lebenslauf aufzupolieren oder für das Ereignis glattzufeilen, ist kontraproduktiv. Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, ob Ihre berufliche Biografie Beifall findet. Sie sind, wer Sie sind. Und falls ein Ex-Mitschüler es nötig hat, Karrierevergleiche anzustellen, hat er für seine eigene wahrscheinlich zu viel bezahlt. Oder zu wenig andere Interessen. Nehmen Sie sich vor, davon zu erzählen, was Ihnen wichtig ist, beruflich oder privat, und lassen Sie Statusfragen und Anspannung fahren.

Ein Tag vor dem Klassentreffen: Überraschungen planen

Tun:

Reliquien und unerwartete Zeitdokumente sind herzlich willkommen. Falls Sie im Pappkarton mit den Schulsachen auf dem Dachboden Ihrer Eltern fündig werden, zögern Sie nicht, den Anwesenden Momente der Rührung zu verschaffen. Ja, ein Poesiealbum wird Ihnen aus den Händen gerissen werden. Fotos aus dem Jugendzentrum sowieso. Und, unglaublich, Sie haben das "Weitergeben!"-Zettelchen aufgehoben, auf dem Silvia bestätigt hat, dass sie mit Ihnen gehen will?

Lassen:

Nicht jede Überraschung beglückt. Bringen Sie Ihrem Ehepartner schonend bei, dass er nicht mitdarf. Es sei denn, das ist Ihr fünftes Klassentreffen in fünf Jahren und die Sache ist so verabredet, mit allen. Verwandte sind nicht Teil des Schulkosmos und seiner Geschichten. Als Außenseiter werden sie sich fremd fühlen und beinahe zwangsläufig langweilen. Und wer will sich des Anhangs erbarmen, wenn er wegen der Hauptpersonen seiner Jugend gekommen ist? Lebensgefährten dürfen die Nachberichterstattung genießen. Zuhause.

Einige Stunden vor dem Klassentreffen: Frisch machen

Tun:

Vergessen Sie nicht, einen Blick in den Spiegel werfen. Schweißringe und Mundgeruch belegten bei unserer Umfrage zu den größten Peinlichkeiten auf Klassentreffen, gleich hinter der Prahlerei, den zweiten Platz der zwischenmenschlichen Dont's. Mit einer "Die sollen mich so nehmen, wie ich bin"-Einstellung könnten sie sich ins Abseits setzen. Eine gepflegte Erscheinung wirkt im Wortsinn anziehend. Also: Ran ans Bügelbrett!

Lassen:

Der Gang zum Friseur und der Shoppingnachmittag in den Modeboutiquen vor der Feier haben Ihre Vorfreude gesteigert. Natürlich wollen Sie einen guten Eindruck machen. Aber übertreiben Sie jetzt nicht bei Ihren Bemühungen, lockere Jugendlichkeit oder erfolgreiche Seriosität zu verkörpern. Es besteht die Gefahr, dass Sie sich eine Rolle auferlegen, die Sie im Kontakt mit den anderen einschränkt. Machen Sie es sich und den anderen einfach, miteinander Spaß zu haben. Verzichten Sie auf Selbstdarstellungs-Schnick-Schnack.

Letzte Stunde vor dem Klassentreffen: In Stimmung kommen

Lassen:

Versuchen Sie nicht, Ihre Aufregung mit Alkohol zu dämpfen. Selbst wenn Sie das Gefühl haben, nun wenigstens gut drauf zu sein, werden die anderen Eintreffenden wahrscheinlich merken, dass Sie bereits "getankt" haben und auf andere von Anfang an nicht richtig eingehen können. Selbst wenn Ihre Erinnerungen an die Schulzeit eher negativ sind - heute werden Sie höchstwahrscheinlich andere Erfahrungen machen. Echte Neugier besiegt soziale Ängste.

Tun:

Erzählen Sie Ihrer Familie Schulanekdoten. Heute ist der Tag, der Ihnen die Steilvorlage dazu gibt. Wahrscheinlich wirkt Ihre Aufgekratztheit so beeindruckend, dass Ihre Kinder ausnahmsweise neugierig werden. Sie können sich also in Laune reden und der Nachwuchs wird wahrscheinlich sein Bild über Sie neu justieren. Eine andere Art des "Vorglühens" wäre eine Verabredung im Café mit der besten Schulfreundin, die Sie bereits kontaktet haben. Plaudern Sie sich warm und schreiten Sie gemeinsam gut gelaunt zur Feier. Positive Vibrations wirken anziehend.

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