Die Gutenberg-Schule (zu meiner Zeit noch Dilthey-Schule) habe ich als ein hervorragendes Gymnasium in Erinnerung.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Meine Lehrer waren engagiert und kompetent (mit ganz wenigen Ausnahmen). Besonders in der Oberstufe wurden wir Schüler respektvoll behandelt, was auch in der heute leider nicht mehr üblichen Anrede mit "Sie" zum Ausdruck kam. Ich denke gern an meine Schulzeit zurück.
Was Hans Schuran über StR. Suckow schreibt, kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich habe ihn aus dem Musikunterricht und der AG Schul-Chor als Seh angenehmen Lehrer in Erinnerung.
War eine gute Zeit, es wurde viel und fundiert gelernt. Für die damalige Zeit viele Wahlangebote (Arbeitsgemeinschaften). Sehr gute Klassengemeinschaft bis zum Schluss. Das Lehrerkollegium war eher konserativ (was nicht unbedingt schlecht war, ersparte uns Experimente).
Ich habe direkt neben der Schule gewohnt und bin mit ihr aufgewachsen. Die Schule war wie das Gebaeude: Traditionell, solide, aber nicht gerade attraktiv, einzigartig und ein unikum.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Ibi, Diehl, Bossung,Brettl, Bikart, Kossler, Hurt usw. waren die absoluten Koenige des Unterrichtens. Von der Methodologie her war es etwas eindimensional, aber gelernt wurde, sowohl akademisch als auch menschlich.
Schulleitung
Hatte nie das Niveau der Lehrer.
Gebäude und Lehrmaterial
Die Renovierung half, aber nur kosmetisch. Lehrmaterial? Die Landkarten?
Generell fand ich meine Schulzeit sehr angenehm an der Gutenbergschule.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Zum Teil sehr engagierte und hervorragende Lehrer wobei mir Dr Ludwig (Deutsch, Franz.) und Herr Ahrenz (Physik, Mathe) sofort in den Sinn kommen. Es gab nur vereinzelte Ausnahmen von Lehren, die ihren Beruf eigentlich verfehlt hatten - denke da sofort an einen "kriegsgeschaedigten" Lehrer der so einige Kilos (120-130) auf die Waage brachte.
Schulleitung
Die lebten in ihrer eignen Welt!
Gebäude und Lehrmaterial
Alles etwas alt aber ein "computer" der ersten Stunde wurde Anfang der 70igre Jahre angeschafft und Physikexperimente waren auch immer reichlich vorhanden Dank eines unermuedlichen Herr Ahrenz!
In den 1980er Jahren waren noch etliche Lehrer an der Schule, welche die Grundprinzipien einer demokratischen Gesellschaft nicht verstanden hatten. Daneben tauchten zunehmend jüngere Lehrer auf, die meinem Empfinden nach meist zügig "eingenordet" wurden. Ich habe das Klima als sehr angsterfüllt erlebt; auch bei "jungen" Lehrern. Schüler, die nicht "funktioniert" haben, wurden öffentlich vorgeführt. Jene, die spielerisch durch "klassische" Leistung glänzen konnten, ...
Unterricht und Qualität der Lehrer
Zumeist klassischer Frontalunterricht von Lehrern sehr unterschiedlicher Güte und Sozialkompetenz. Es gab viele fachlich gute Lehrer, pädagogisch wertvolle Arbeit war die Ausnahme. An dieser Stelle möchte ich Frau Franziska Conrad meinen besonderen Dank zollen, deren Sicht auf meine Talente meinem Leben eine entscheidende Wendung gegeben hat. Weiterhin danke ich Herrn Paul Pfaff für seine verbindende Arbeit im "Untergrund".
Schulleitung
Die Schulleitung ist fair mit mir umgegangen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit dem Wechsel von Herrn Beltz auf Herrn Schlotter habe ich das Klima in der SV-Arbeit als zunehmend autoritär empfunden.
Gebäude und Lehrmaterial
Lehrmaterial: sehr gut. Gebäude: schlecht.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
"Eher gut" gebe ich, weil das Angebot sehr breit war – zumindest bis das Lehrerkollegium sich entschied, offenbar aus internen Gründen, die Wahlpflicht-Angebote massiv herunterzufahren. Das wird an anderen Schulen vermutlich nicht anders gewesen sein.
Klima an der Schule
Leistungsbereite Schüler haben ein tolles, förderndes Klima erlebt – kritische hingegen stets einen latent-aggressiven Umgang erlebt.
1962 waren noch etliche ehemalige Wehrmachts- und SS-Offiziere im Dienst. So war auch der Ton. Kopfnüsse gab es. Mit Schlüsseln wurde geworfen. Einmal schlug der Lehrer Suckow einem Schüler die Nase blutig. Wenn man Kritik übte, kam der Standardsatz: Gehen Sie doch nach drüben! Erst Ende der 60er Jahre änderte sich das, als Referendare kamen, die nach dem Krieg ihre Ausbildung machten
Wunderschönes Gebäude, gutes Sportangebot. Nette, kompetente Lehrer, die gute Grundlagen für das Studium legten, zu begeistern wußten und zu denen ich heute nach 34 Jahren teilweise noch Kontakt habe.
Die Gutenbergschule hat einen ganz besonderen Flair, verfügt über einen sehr guten Lehrkörper, das schönste Schulgebäude Wiesbadens, hat leider unter dessen Alter etwas zu leiden. Daher hier nicht wirklich die volle Punktzahl...
Ich habe die Schule von April 1944- April 1947 besucht, wobei fast ein Jahr wegen Bombenschäden kein Unterricht stattfand. In dieser Zeit hatte ich einen hervorragenden Eindruck von der Schule gewonnen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Der Unterricht war sehr gut, soweit es in dieser Zeit möglich war, der während der Kriegszeit natürlich oft eingeschränkt sein mußte. Die Qualität der Lehrer war sehr gut.
Schulleitung
Mit Herrn Dr, Hörnecke hatten wir einen hervorragenden Leiter. Nachkriegsbedingt konnte sich Herr Oberstudiendirektor Racke nicht so entfalten. Er bekleidete dies Amt auch nur kurzfristig. Gebäude und Lehrmaterial war zu dieser Zeit kriegsbedingt eher schlecht.
Gebäude und Lehrmaterial
1944-47 schlecht
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
keine Aussage möglich
Klima an der Schule
das Klima war zu dieser Zeit gut und hätte sicher noch besser sein können, wenn kein Krieg gewesen wäre.