Bewertung für Domgymnasium, Gymnasium, Verden (Aller)
Gesamtbewertung
Aktuellste Bewertung
Johannes Peters(11.12.2012):
Insgesamt eine deutlich überdurchschnittliche Schule - trotz der Schwierigkeit, dass auch das Dog in verschiedenen Phasen ganz…
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
Basierend auf den Bewertungen von 11 ehemaligen Schülern.
Insgesamt eine deutlich überdurchschnittliche Schule - trotz der Schwierigkeit, dass auch das Dog in verschiedenen Phasen ganz unterschiedliche Niveaus hatte - aber selbst in den schlimmsten Schulexperimentierphasen (2. Hälfte 70er) lag das Domgymnasium hinsichtlich Anforderungsniveau, Schulkultur und Zusammenhalt deutlich vor den üblichen Vergleichskandidaten. Wobei die Schule mit 500/700 Schülern damals deutlich überschaubarer war als heute.
Die Erinnerung an die schlimmen Lehrer (der Sandalenträger, der Schülerinnen-Terrorisierer, die textile Gestalterin) ist größer als die an die wirklichen guten wie meinen Mathe-LK-Lehrer.
Die Schule hat sich für jeden Schüler interessiert, der bereit war sich mit ein zu bringen. Dieses reflektierte insbesondere das Wesen und Engagemnt von Direktor Borgerding.
Unterricht und Qualität der Lehrer
fundiert, nachhaltig und gut vorbereitet.
Schulleitung
Die Schulleitung war fachlich und menschlich spitze.
Gebäude und Lehrmaterial
zuerst alt und schlecht, später verbesserte sich die Situation deutlich.
Das Domgymnasium habe ich als traditionsbeladen und in gutem Sinne geschichtsträchtig erlebt, mit teilweise dünkelhaftem Selbstbewußtsein und manchen sehr, sehr alten Lehreren.
Es wurde, soweit ich mich erinnere, von 1953-1959 nicht vom Kultusministerium in Hannover besucht, weil der Direx im Dritten Reich sehr sehr hochrangig gewesen war.
Vom Niveau die beste Schule im weiten Umfeld. Es wurde konsequent viel unterrichtet und - besonders auf dem Feld des Wissens - mehr erreicht als von heutigen Schulen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Die Mehrzahl der Lehrer war gut auf die jeweilige Unterrichtsstunde vorbereitet. Der Unterrichtsstil wart äußerst verschieden und bei vielen Lehrern lustig. Bei den wenigen "trockenen" Vertretern ihrer Zunft sorgten dafür die Schüler für Überraschungen und Stimmung
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Alles was es gab, war vorhanden. Die Lehrer waren um die "Sammlungen" persönlich bemüht.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Es gab viele AGs mit sehr unterschiedlichen Themen, von Theater über Rudern bis Chemie und Mathematik. Besonders loben möchte ich die von Dr. Suling geleitete Astronomie AG, zu der er abends nochmals von Bremen nach Verden fuhr, und das Fernrohr mit uns aufbaute.
Klima an der Schule
Eine Schule, zu der man gern ging. Die Lehrer waren individuell sehr verschieden und den Schülern und ihren "Problemen" zugewandt. Immer offen für ein zusätzliches Gespräch. Die Lehrer-Schüler-Verhältnisse waren persönlich. Ein vorbildhaftes Klima.
Lehrertypen fast wie in der Feuerzangenbowle, Sport in der kleinen, ersten Sporthalle, Sport-AGs, die wir selber leiteten, eine liberale Schulleitung, Chor- und Orchesterfahrten und 12 Leute in unserer Abiklasse - das Domgymnasium in den 60ern.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Jeder hatte seinen eigenen Stil, fast alle waren Lehrer alten Typs, die wenigen jungen brachten frischen Wind. Anscheinend wurde uns auch etwas beigebracht.
Schulleitung
Konsequent, aber offen für neue Ideen, verständnisvoll bei schwierigen Situationen.
Gebäude und Lehrmaterial
Entscheidend war das historische Gebäude, wen interessiert da, ob die Tische schon einige Jahre - oder Jahrzehnte - hinter sich hatten. Mit heute ist die Ausstattung eh nicht zu vergleichen.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Dafür, dass damals höchstens 500 Schüler am Domgymnasium waren, war das Angebot umfassend - und vieles konnten wir selbständig organisieren.
Klima an der Schule
Rückblickend bleibt in der Regel das Positive hängen.