Unterricht und Qualität der Lehrer
Sehr gemischt! Es gab sowohl Deutsch- als auch Mathe-Lehrer, bei denen man nichts (Hühnchen) oder wenig (Schnapp) lernte, aber es gab auch ausgesprochen gute Lehrer (Mathe-Schmidt, Kohleppel).
Herr Mattonet (klein und machtbewusst) gehörte zu den eher unauffälligen Schulleitern, der im Hintergrund engagiert und im Zweifelsfall für seine Schüler die Fäden zog. Wie weit er für die Auswahl seiner Lehrer damals verantwortlich war, weiß ich nicht.
In den fünfziger Jahren besuchte das Ratsgymnasium noch die Räume des Schlaungymnasiums im Vormittags-/Nachmittagswechsel, bis es dann um 1960 sein eigenes neues Gebäude am Bohlweg bekam. Für die jetzt folgende Zeit war es eine vergleichsweise gut ausgestattete, neue Schule.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Hier gab es die üblichen Aktivitäten (Schüleraustausch mit England und Frankreich). Aber durch besondere Aktivitäten musste sich diese Schule nicht profilieren (leider!).
Das Klima hing immer von den Beteiligten ab. Der Schulleiter sorgte selbst für ein eher gutes Klima, aber es gab sehr sehr unterschiedliche Lehrer, die Schüler förderten (z. B. W. Borgmann)oder misshandelten (Pricking, Lübbering). Daneben gab es auch engagierte Lehrer, bei denen Schüler viel lernten und litten (Kohleppel) und gleichgültige (Berg), bei denen niemand lernte oder litt.