Bewertung für Fichte-Gymnasium Hagen, Gymnasium, Hagen
Gesamtbewertung
Aktuellste Bewertung
Axel Wiesner(08.12.2012):
War nicht sehr aufregend, was so angeboten wurde - von den räumlichen Gegebenheiten angefangen bis zum Lehrpersonal. Wären da nicht ein paar…
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
Basierend auf den Bewertungen von 14 ehemaligen Schülern.
War nicht sehr aufregend, was so angeboten wurde - von den räumlichen Gegebenheiten angefangen bis zum Lehrpersonal. Wären da nicht ein paar junge hochmotivierte Referendare gewesen, hätte es zum Studium wohl kaum gereicht.
Aber es gibt auch viele schöne Erinnerungen: von den Sportfesten, dem Schullandheim und den Zusatzschichten an der Volkshochschule. Unvergessen auch blieben so einige zeitgemässe Akzente, die wir zu setzen wussten und die heutzutage wohl nur noch schwer vorstellbar wären.
ob ich 70 oder 71 abi machte, weiss ich nicht mehr, sehe es auch nicht nach. allg. meinung:..schöne zeit, in einigen fächern prägend, möchte zeit nicht missen- habe entgegen koch überhaupt nicht unter den baul. gegebenheiten der post gelitten, kunst unterm dach mit bayer und escher war stets ein erlebnis
Unterricht und Qualität der Lehrer
prägend für dolm ex. und beruf (anwalt) charakter, kenntnis, vermittlung und orig. art des dr.eschholz ( F und E ) übel( D) dr majstrak (überhebl.) gerber (so wat an links-), gutmütigkeit, geduld und tiefe kenntnis: kämmerling (math), originell: dr blankenagel (math, bio)
Schulleitung
emotional,gefühlsmensch: dr bieber, guter pauker in phil- was gelernt
Gebäude und Lehrmaterial
....aber schööööön: muffig, ausstattung knapp ausr. aber phys-sammlung (wenn man die brocken fand) funktionnierte, in musik stang ein gut gestimmtes klavier, fische im aqaurium waren gesund und lebten,es roch stets nach bohnerwachs und spiritus (vom vervielfältigen der lateinarbeiten)
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
...aber nur durch dr. eschholz, s.o.: ein motivierender mann, der einen ernst nahm, viel motivierend und gut i´n franz und engl. überbrachte, über den teller sah und auch mal im karmann oder mit pferd auftauchte !!! durch motivationsfähigkeit bei mir: stud franz und jura mit erfolg bis heute. chaarakterbildend
Klima an der Schule
..zwar zeitbedingt "68-er" klima aber unter paukern , schülern der zeit von stones,langen haaren, parkas, demos usw ein erlebnis
Von 1964 bis 1973 war die Schule eigentlich in jeder Hinsicht schlecht ausgestattet: Die Lehrer waren zm Großen Teil pädagogisch schwach oder garnicht ausgebildet, die Räumlichkeiten vor allem im Postgebäude übel, die naturwissemschaftliche Ausstattung dürftig. Heute scheint die Kernkompetenz der Schule darin zu bestehen, ein müheloses Abitur an zu bieten. Zumindest war das für meine Nichte der Hauptgrund, vom THG zum Fichte zu wechseln. Ich würde dort niemanden hin schicken wollen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Extrem durchwachsen. Negativ waren die Hilfskräfte, die aus naturwissenschaftlichen Berufen zu Lehrern umgebildet wurden, sowie die ganzen Nachkriegsveteranen, die überwiegend über keinerlei pädagogische Qualifikation verfügten und - zumindest im Falle eines meiner Mathelehrer - sich als sadistische Psychopaten aufführten. Auch die Nachkriegsgeneration - zum Teil schwer linkslastig - war nicht unbedingt schulisch zielführend. Es gab aber auch hervorragende Ausnahmen von konservativ bis progress
Schulleitung
Habe 3 Schulleiter erlebt. Der 2. war sehr gut und ambitioniert. Leider wechselte er nach einem schweren Fahrradunfall zum AD als Fachlehrer. Danach wurde eine Interimslösung etabliert, die sehr lange dauerte und insgesamt eherer farblos blieb.
Gebäude und Lehrmaterial
3 Jahre Postgebäude erlauben kein anderes Urteil. Aber auch die naturwissenschaftlichen Sammlungen verdienten damals nur ein mitleidiges Lächeln.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Von Lehrerseite wenig. Unterstützung erhielen wir für ein Nachhilfeprogram sowie das noch heute bestehende Tutorenprogramm mit den berühmt-berüchtigten Landschulheim-Aufenthalten in Waldmannshausen. Das beruhte aber auf sehr wenigen Lehrern und wurde von der Lehrerschaft wohl eher als nicht schädlich empfunden.
Klima an der Schule
Was besagt mehr als dass es die Schule noch nicht einmal zu einer Abiturfeier geschafft hat. Gilt natürlich nur für 1973. Damals kannte ich niemanden, der der Schule nicht mit Wonne den Rücken gekehrt hat.
Mir wurde dort ein solides Wissen, keine Ideologie, vermittelt. Davon habe ich mein Leben lang profitiert. Ich habe noch die Schule alter Prägung erlebt. Mein Abitur 1968 kam gerade noch rechtzeitig, um dem einsetzenden ideologischen Wandel zu entgehen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
60er Jahre, Ruhe, Gehorsam und viel Lernen. Jeder Lehrer irgendwie eine Schrulle, ob Paula, Doc Stamm, Martin Kremer, Charly Reiche oder letztlich der Fachlach, der in den letzten Jahren unser Klassenlehrer war. Ich habe ihn gemocht. Auf unserer Abschluß-Klassenfahrt nach Freiburg/Breisgau begleitete uns eine junge Referendarin. Als die eines morgens etwas unaufgeräumt aus den Lehrergemächern kam, sprudelte bei uns die Gerüchteküche. Der arme Lach! Viel Spaß gehabt.
Schulleitung
Hövelmann war eine Institution, da brauchte man sich keinen Respekt einreden, den hatte man automatisch. Ein oder zwei Jahre vor dem Abitur wurde er pensioniert. Nachfolger war einer namens Bieber. Der war ein Arschloch.
Gebäude und Lehrmaterial
Das ehemalige Postgebäude war eine Katastrophe, mit der wir aber zurechtkamen. Man brauchte damals keine preisgekrönte Architektur, geschweige denn eine "ökologisch" konstruierte Schule. Zum Thema Lehrmaterial erinner ich mich daran, daß dieses teilweise mutwillig dezimiert wurde, indem bei dem Versuch, Knallgas zu produzieren, die ganze Apparatur in die Luft flog, was den Chemielehrer den Schlips kostete und uns vor Lachen beinahe den Atem.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Förderung im heute verstandenen Sinne war damals überhaupt nicht angesagt. Wer es nicht schaffte, blieb auf der Strecke. Das war damals das Prinzip der Auslese.
Klima an der Schule
Natürlich wurde wie üblich gemeckert, aber irgendwie waren wir alle stolz darauf, Fichtianer zu sein und haben uns bei Lazzarin über die Humanisten mit ihrem altgriechisch lustig gemacht.
Mir wurde dort ein solides Wissen, keine Ideologie, beigebracht. Davon habe ich mein Leben lang profitiert. Ich habe noch die Schule alter Prägung erlebt. Mein Abitur 1968 war gerade noch rechtzeitig, um dem einsetzenden ideologischen Wandel zu entgehen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
60er Jahre, Ruhe, Gehorsam und viel Lernen. In der Unter- und Oberprima hatten wir einen jungen Geschichtslehrer namens Sauerbier, der verkörperte die 68er Bewegung. Die Zeitspanne nach dem 30jährigen Krieg fehlte uns völlig. Statt dessen sprang er von dort direkt zum kommunistischen Manifest von Marx/Engels. Das habe ich erst viele Jahre später verstanden.
Schulleitung
war da, hielt sich aber raus.
Gebäude und Lehrmaterial
Das ehemalige Postgebäude war eine Katastrophe, mit der wir aber zurechtkamen. Wir brauchten kein architektonisches Wunderwerk, wir wollten etwas lernen, und das gab es reichlich.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Förderung im Sinne des heutigen Verständnisses war damals überhaupt nicht angesagt. Wer es nicht schaffte, blieb auf der Strecke, das war damals das Prinzip der Auslese.
Klima an der Schule
Natürlich wurde wie üblich gemeckert, aber dennoch waren wir irgendwie stolz, Fichtianer zu sein und haben uns bei Lazzarin über die Humanisten mit ihrem Altgriechisch lustig gemacht.
Obwohl ich dies Gymnasium 1962 mit einem nur mittelmäßigen Abschluss der Mittleren Reife verlassen habe, gab mir diese Schulausbildung die Basis für einen guten beruflichen Lebensweg
Unterricht und Qualität der Lehrer
s.o., damals gab es sogar manchmal noch eine Ohrfeige, obwohl es bereits verboten war. Es hat mir offenbar jedoch nicht zu sehr geschadet :-)
Schulleitung
für die heutige Zeit zwar zu autoritär; dennoch sollte man fair sein s.o.
Gebäude und Lehrmaterial
es war wie im fliegenden Klassenzimmer..
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
wir mussten unter der Kontrolle eine Lehrkraft Nachsitzen, wenn es nicht reichte bzw. unsere Faulheit zum Himmel st...