Unterricht und Qualität der Lehrer
Damals war der Unterricht praxisnah; nach dem Studium war man sofort in der Lage, Arbeitsaufgaben zu übernehmen und zu erfüllen. Die Erfahrung am Arbeitsort kam nur noch dazu.
Die Lehrer waren Praktiker!
Vom politischen Hintergrund Ende der 50er Jahre abgesehen, war das Studium sehr gut organisiert. Wer die Leistungsanforderungen erfüllte, bekam ein unterstützendes Studiengeld.
In vier Gebäuden waren die Studenten aller Fachrichtungen - Wirtschaft, Steuern, Versicherungen, Banken - untergebracht. Die Zimmer waren einfach ausgestattet, aber kostenfrei. Die Belegung war meist auf vier Studierende ausgelegt. Aber es gab auch Klubräume, Veranstaltungen in der Aula oder Versammlungsräumen, einen Theatersaal, in dem wir Laienspiel inszenierten, einen Vorlesesaal und Bürotechnikeinrichtungen usw. Sport und Wandern, sogenannte Ernte- und Aufbaueinsätze gehörten zum Programm ..
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Laienspiel, Sport und Wandern, sogenannte Ernte- und Aufbaueinsätze gehörten zum Programm.
Insbesondere in den Klassenkollektiven war der Zusammenhalt sehr gut, manchmal auch nur in kleineren Gruppen, z. B. nach der Zimmerbelegung. In der Freizeit einschließlich den Wochenenden waren Ausflüge in den nahen Thüringer Wald oder andere gemeinsame Unternehmungen an der Tagesordnung.