Bewertung für Voigt-Realschule, Realschule, Göttingen
Gesamtbewertung
Aktuellste Bewertung
Rudolf Ort(13.10.2012):
trotz der unterschiedlichen Herkunft der Mitschüler, (Ausgebombte, aus umliegenden Dörfern, mehrere soziale Schichten, gut genährte und ganz…
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
Basierend auf den Bewertungen von 13 ehemaligen Schülern.
trotz der unterschiedlichen Herkunft der Mitschüler, (Ausgebombte, aus umliegenden Dörfern, mehrere soziale Schichten, gut genährte und ganz magere, etc., hatte die Schule ein gutes Niveau. Ich ging gerne dort hin.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Die Lehrer trotzten der widerwärtigen politischen Lage. Ich erinnere mich noch gerne an Herrn Küchemann, Hern Schlotter und Herrn Lestner. Ich habe viel gelernt und weis es heute noch!
Schulleitung
Sie beherrschte die damalige komplizierte Situation.Für die damalige
Gebäude und Lehrmaterial
Für damalige Zustände und Beschaffungsmöglichkeiten: optimal
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
Ich kann mich nicht an Intrigen (heute "mobbing" genannt) erinnern, aber an gute Kameradschaft einige kleinen Klicken. Meine Eltern waren damals sehr froh über meine Schulzeit an der Voigtschule.
Unter den Bedingungen der Schulzeit Ende des Krieges bis in die unmittelbare Nachkriegszeit waren die uns verbliebenen Lehrer von bemerkenswerter Einsatzbereitschaft und sehr unterstützend. Nur zur Erinnerung: Mein erstes Schuljahr in der Voigtschuler reichte von Herbst 1944 bis Frühjahr 1946, zunächt wegen der ständigen Unterbrechungen durch Fliegerarlarm, später wegen fehlendem Grbäude, d.h. Unterricht z.T. im Freien, z.T. im Landheim.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Mir sind vornehmlich noch unser Klassen-/Deutschlehrer Herr Romann (Spitzname "Pittchen-Roman" wegen seiner Kreppschuhe), unser Englischlehrer Herr Schlichting, der Physiklehrer und der Werklehrer, deren Namen ich nicht mehr weiß (das freundliche Gesicht des Werklehrers steht mir noch vor Augen) in guter Erinnerung. Alle diese waren sehr bemüht, sehr gute Lehrer. Ebenfalls sehr gut, aber wegen seiner Strafmaßnamen gefürchtet, war der Zeichenlehrer Herr Schlotterer. Sie haben mich viel gelehrt.
Schulleitung
Der Rektor Küchenmann ist mir als gerecht in sehr guter Erinnerung
Gebäude und Lehrmaterial
Das Gebäude konnten wir Ende und nach dem Krieg lange Zeit nicht benutzen. Die Ausstattung stammte aus der Vorkriegszeit, noch mit losen Tintenfässern, die jeden Tag nach dem Unterricht im Schrank versorgt werden mussten. Damals gab es m.W. noch keine Füllfederhalter, jedenfalls für uns Schüler mit ärmeren Eltern.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Sehr schön waren die besonders nach Kriegsende möglichen Wanderungen zum Schulheim über der Knochenmühle im Luttertal.
Klima an der Schule
Besonders gegen Kriegsende und unmittelbar nach dem Krieg haben die Lehrer sich in einer Weise unterstützend gezeigt, die nicht zu erwarten war. Unser Lieblingslehrer war der Biologielehrer der später Schulrat in Osnabrück wurde. Für den haben wir sogar Zigaretten auf dem Schwarzmarkt gekauft und ihm geschenkt: 10 RM = 1 Zigarette war damals die Währung vor der Währungsunion.
Ich habe die Schule in der Kriegs- und Nachkriegszeit besucht. Bei den erschwerten Bedingungen hat die Schule eine erstaunliche Leistung erbracht. Besonders in der Kriegszeit wurde der Unterricht von Ruheständlern übernommen.
Bei der Bewertung anderer Schulen in Göttingen muss ich mich zurückhalten, weil ich 25 Jahre Leiter des Schulverwaltungsamtes war.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Gut ohne wenn und aber
Schulleitung
Beste Leistung unter den schwierigen Verhältnissen
Gebäude und Lehrmaterial
Für die damalige Notzeit gut, aber mit heutigen Bedingungen nciht vergleichbar.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Bei dem Lehrermangel und der Überbelegung des Gebäudes praktisch nur über Arbeitsgemeinschaften möglich.
Klima an der Schule
Viele Schüler waren durch die Kriegsereignisse geprägt. Lehrer und Schüler waren um einen harmonischen Umgang bemüht
Diese Schule hat im Vergleich zu anderen Göttinger Schulen - auch Gymnasien - eine hervorragende Ausbildung für die spätere Berufsentwicklung geleistet.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Viel mehr Licht- als Schattenseiten und am Ende zählt das Ergebnis.
Diese Schule hat für mich den den Grundstein für alle beruflichen Erfolge gelegt.
Es ist nahezu unglaublich wie in dieser Schule zur damaligen Zeit Theorie mit Praxis verbunden wurde.
Schulleitung
Dr. Grüther war ein absolute Respektperson, dennoch man konnte "rankommen".
Gebäude und Lehrmaterial
Für die damalige Zeit war das direkte Gebäude und besonders die Ausstattung der Physik-, Chemie-, Biologie- und Werkräume hervorragend. Lediglich die fehlenden Sporträume führen zu "eher gut".
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Wer gefördert werden wollte, konnte an einer großen Auswahl von zusätzlichen Arbeitsgemeinschaften teilnehmen und ... viele taten es.
Klima an der Schule
Besonders im Rückblick auf die damalige Zeit bin ich über den Freiraum der uns gewährt wurde erstaunt. Klassenfahrten und Aufenthalte in Waldheim förderten das Gemeinschaftsempfinden und glichen die wenigen "Patzer" von teilweise autoritären Persönlichkeiten aus.
Altes Gemäuer aber mit Charme. Die Schulzeit war schon spannend!
Unterricht und Qualität der Lehrer
Wie vermutlich fast überall gab es zu meiner Zeit die strengen aber gerechten Lehrer (z.B. Herr Freudenberg) wie auch die unfassbar altmodisch strengen (Herr Söder) und die "Luftpumpen" (Namen zu nennen wäre unfair - warum Jahrzente später nachtreten)
Schulleitung
Ich war zwar ein "Lausebengel", aber nicht wirklich richtig schlimm. Die Schulleitung hatte massive Probleme mit mir umzugehen. Schwach!
Gebäude und Lehrmaterial
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Förderung? Zusätzliche Aktivitäten? An mir sind sie, wenn es sie gab, jedenfalls vorbei gegangen!
Klima an der Schule
In meinen Jahren an der Schule war das Klima an sich gut.
Die Lehrer hatten die Schüler als Menschen wahrgenommen. Sie trauten ihnen u.a. zu im Alter von 15 bis 17 Jahren eine Klassenfahrt nach London zu machen
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
wurde den Anforderungen der damaligen Zeit (50iger Jahre) durchaus gerecht