Bewertung für Max-Born-Gymnasium, Gymnasium, Germering
Gesamtbewertung
Aktuellste Bewertung
Christian Liesenhoff(17.01.2013):
War alles ziemlich autoritär, Herr Hacker als Leiter eine Zumutung, Herr Kratz war deutlich besser. Widerstand gegen Maßnahmen der Schule…
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
Basierend auf den Bewertungen von 16 ehemaligen Schülern.
War alles ziemlich autoritär, Herr Hacker als Leiter eine Zumutung, Herr Kratz war deutlich besser. Widerstand gegen Maßnahmen der Schule waren nötig, aber auch möglich, manches wurde revidiert oder zumindest modifiziert (z.B. Verhinderung Medaillenvergabe, Wiederaufstellung Schülermonument, Zensurmaßnahmen bei Schülerzeitung). Wenn ich die Schulrealität meiner Tochter sehe (unkritische Wissens-Bulimie, Erziehung zur Stromlinienförmigkeit), sehe ich das rückblickend eher (eingeschränkt) positiv.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Manches Licht und viel Schatten - je nach Lehrer
Schulleitung
Bezogen auf Herrn Kratz
Gebäude und Lehrmaterial
Schule war damals (1972 bis 1980) noch ziemlich neu, Schulmaterial war mau - außer für das Fach Physik ;-)
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
War da was? Nee, oder?
Klima an der Schule
Wenn ich das heutige Mobbing-Potenzial in Schulen anschaue (soweit ich das in doch recht engen Grenzen beurteilen kann), war das wohl eher ok, obwohl es schon einige Mitschüler gab, die ziemlich gelitten haben.
Ich kann Christian Ulmer und den Anderen, die die Schule schlecht bewertet haben nur beipflichten. Wenn man wie ich Christl, Paul und Streifinger in den Haupfächern hatte, konnte man in den "netteren" Fächern auch nichts mehr leisten, weil man zuviel Angst vor allen Lehrern hatte. Ich kam aus der Kleinfeld-Grundschule mit einer superlieben Lehrerin und war von dem Umgangston im MBG einfach nur schockiert.
Zu meiner Zeit: Nicht toll. Viele unfähige, saufende Lehrer, mobbende Schüler. Wollte trotzdem dort bleiben, Alternativen wie Luisengymnasium in München wären noch weiter weg gewesen und Gilching war immer eine Klasse hinterher -> hätte ich für sitzenbleiben müssen. Aber wenn man das MBG heute sieht, was da nun geboten ist, hat man echt das Gefühl, die A-Karte gezogen zu haben.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Es gab einige Leucttttürme (Herrn Herbst z.B.), aber viele, die entweder ihren Job generell oder zumindest ihre Fächer nicht mochten. Hr. Fesser, LK Physik, soff und mochte keine Elektronik, Lehrer vom LK Chemie mochte keine Chemie, sondern Biologie, Mathelehrerin war nicht imstande, nach Buch zu unterrichten, sondern hatte eigene Matheregeln...außerdem waren die Lehrer in den ersten Jahren blind gegenüber den Nazi-Tendenzen einiger "Leithammel" der 45 Schüler pro Klasse oder selbst fast schon .
Schulleitung
Wirklich toll waren weder Hacker noch Kratz, aber sie haben es versucht. War halt damals alles überfüllt.
Gebäude und Lehrmaterial
Gebäude: Beton pur. Ausstattung: Das bißchen, was es damals gab (Sternwarte, Wang-Computer) bekamen wir nicht zu sehen. Chemielabor war gut, Physik schon lückenhaft
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Bezeichnend, daß ich erst nach der Schule selbst zu Jugend forscht ging, und bei der Preisvergabe Hr. Fesser mit aufs Bild wollte, der zuvor alles getan hatte, damit ich keine Elektronik machen konnte und der LK Physik praktisch sinnlos wurde. Gefördert wurde man am MBG nicht, eher hatte man trotz Schule Erfolg.
Klima an der Schule
Bis zur 8. führten Neonazis unsere Klasse an. Nett war es immer nur in anderen Klassen. Die 11. Klasse habe ich deshalb die meiste Zeit in einer anderen Klasse verbracht, was am Jahresende etwas Probleme mit dem Absenzenheft ergab...dankenswerterweise konnte der Absenzenheftbetreuer gut Unterschriften fälschen...
Also wirklich, das war doch eine Gräuel-Schule. Betonkasten mit zwangsversetzten, psychotischen Lehrern. Keine guten Erinnerungen, keine postskolare Verklärung. Richtig schön wurde das Leben erst nach der Schulzeit.
Das Max-Born bot mir alle Möglichkeiten, meine Persönlichkeit zu entwickeln. Anderen fiel das unter den damaligen Rahmenbedingungen deutlich schwerer. Heute, mit weniger Schülern und moderner Schulleitung ist das Max-Born-Gymnasium eine super Schule.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Es gab gute und weniger gute Lehrer. Wie im echten Leben.
Schulleitung
Ich bin mit Herrn Kratz sehr gut zurecht gekommen. Seine Nachfolger Frau Loos und Herr Dr. Christoph waren / sind ideale Schulleiter für Schüler und Lehrer.
Gebäude und Lehrmaterial
Wer hier jammert, jammert auf allerhöchstem Niveau!
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
War damals wohl eher durchwachsen - aufgrund des Massenbetriebes. Heute scheint es nach allen Erzählungen sehr gut.
Im Nachhinein verklärt sich zwar vieles, aber insgesamt war es eine gute Zeit. Ich bin froh, auf dieser Schule gewesen zu sein und bedauere, dass ich ein solcher Störenfried war. Eine gewisse Reife stellt sich eben erst nach Jahren ein...
Mit einem gewissen Mitleid denke ich an den ehemaligen Direktor Kratz, eine ziemliche Jammergestalt, der verzweifelt versucht hat, uns in der elften Klasse für Mathe zu begeistern. War schon o.k.!
Alles Gute für dich, altes MBG!
Diese Zeit möchte ich einfach vergessen! Nur Stress, Druck, Lehrer die uns als Nummern rumschbsten,..... Dazu diese unglaubliche Selbstherlichkeit das die alles Richtig und die Kinder/eltern zu kuschen, zu funktionieren haben
Unterricht und Qualität der Lehrer
Ich gebe zu das es auch Ausnahmen gab. Leider nur wenige :o(
Schulleitung
Zweigstelle war besser. Hauptstelle war der Ort des Grauens
Gebäude und Lehrmaterial
Nun ja. Die Zweistelle war schon etwas besonders, wenn man das Provisorische leben in der Nachkriegszeit mag.
Die vergangene Zeit (Abi 1982) verklärt zwar sicher Einiges, aber im Wesentlichen habe ich gute bis sehr gute Erinnerungen an meine Schulzeit am MBG. Was ich bis heute immer wieder feststelle, die Grundlagen die ich dort gelernt habe sind immer wieder nützlich im Beruf. Ich bin froh, dass ich dort sein durfte.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Klar hatten wir auch ein paar schlechte Lehrer. Mein Glück war wohl, dass ich die in Fächern hatte die mir eh nicht so wichtig waren. Die paar Lücken in Erdkunde (war ein kompletter Reinfall) kann man heute locker mit Wikipedia ausgleichen. Den excellenten Mathe und Physik Unterricht den ich hatte hat mir bis heute oft genutzt.
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Der Stahlbeton-Bunker war sicher nicht schön, höchstens funktionell. Aber als Schüler stellt man noch keine so hohen Ansprüche an die Architektur....
Also die vielen positiven Bewertungen kann ich für meine Zeit (1967 - 75) nicht nachvollziehen. Schlechtes Klima (die Schüler wurden bis zur 10.Klasse ausschließlich mit Nachnamen angeredet, taten dies auch untereinander), autoritäre Führung. In der 5. Klasse 48 (!) Schüler, beim Abi waren es davon noch 9! Und wenn ich an den Unterricht in den Nebenfächern denke: Religion nur Verschen auswendiglernen, Turnen alles andere als motivierend, Zeichnen und Musik jahrelang nichts oder fast nichts gelernt, viel...
Unterricht und Qualität der Lehrer
Sehr autoritärer Unterricht, besonders in Nebenfächern eklatante Fehlleistungen und Mängel. Wenige Unterrichtsstunden, auf die man sich gefreut hat. Überziehen der Stunden (3 - 8 min!) war fast die Regel, von der nächsten Lehrkraft wurden wir wegen Zuspätkommens gerüffelt.
Schulleitung
Äußerst autoritärer und unpersönlicher Führungsstil (Herr Dr. Hacker), keinerlei diplomatischer Umgang mit entsprechendem Einfluß auf das Lehrerkollegium.
Gebäude und Lehrmaterial
Wir hatten als erster Jahrgang die Freude, erst in einer Gastschule und dann jahrelang auf einer Baustelle unterrichtet zu werden. Das Schulgebäude erwies sich als ziemliche Fehlplanung (ewig lange Wege, nur der Physikraum wurde natürlich edelst ausgestattet (Schulleiter war überzeugter Physiker), die Chemie z.B. hatte das Nachsehen.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
gab es praktisch keine
Klima an der Schule
so wie oben geschildert, erst die letzten 2 Schuljahre waren etwas besser.
Zu meiner Zeit war das heutige Carl-Spitzweg-Gymnasium in Unterpfaffenhofen eine Zweigstelle des Max-Born-Gymnasiums. Ich habe einige Lehrer in guter, einige aber auch in sehr schlechter Erinnerung. In der 8.Klasse wure das Klima zusehends schlechter, was nicht zuletzt an einigen Lehrern lag. Aus diesem Grund wechselte ich daher auf eine andere Schule. Im Nachhinein meine beste Entscheidung :-)
Heute eine sehr gute Schule, die unaufgeregt und konsequent für eine solide Bildung sorgt und die die Schüler (zumindest meine Kinder und deren Freunde) im Großen und Ganzen mit Freude besuchen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Mittlerweile gibt es ein überwiegend junges und engagiertes Kollegium. Die Zeiten der bei manchen Schülern Angst und Schrecken verbreitenden Mathe-/Physiklehrer sind lange vorbei.
Schulleitung
Dr.Christoph führt seit 2,5 Jahren die exzellente Arbeit von Barbara Loos fort und hat viele Initiativen gestartet (Italienisch als 3.Sprache, Übergangsklasse für Realschüler, Max-Born-Akademie, etc.)
Gebäude und Lehrmaterial
Das Gebäude wurde in den vergangenen Jahren konsequent Schritt für Schritt renoviert und teils neu gebaut (Mensa, Lehrerzimmer).
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Es gibt eine Vielzahl von Zusatzangeboten, allen voran die MAx-Born-Akademie, die Theatergruppen, eine Biotopgruppe, etc. Die Nachmittagsbetreuung hilft den jüngeren mit den Hausaufgaben klar zu kommen, darunter viele Mentoren (ältere Schüler, die jüngere betreuen).
Klima an der Schule
Zu Gelegenheiten wie dem Sommerfest, dem Sommerkonzert, dem Bayern-Tag, etc. ist das gute Klima live zu spüren. Meine Kinder (7., 10.) gehen sehr gerne ins MBG
Nach abenteuerlichen Schulwechseln letztlich auf dem damals neuen Max Born gelandet und unter tatkräftiger Mithilfe des Direktors, des Lehrerkollegiums und von Mitschülern meinen sehr positiven weiteren Weg gefunden.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
das Direktorat ist auf seine Schüler individuell eingegangen.