Unterricht und Qualität der Lehrer
Es wurde gelernt! Die besten Lehrer/innen waren die, welche unsere "Revoluzzerklasse" in den Griff bekamen, was schwer war... Manch ein Referendar wurde "fertig gemacht" - das machte manchen mehr Spass als Lernen. Ich habe meine Lehrer und Lehrerinnen gern gemocht und war und bin ihnen dankbar, denn sie hatten uns etwas beizubringen. Wer wollte, konnte lernen und bekam auch ggf. die nötige Hilfe dazu. Danke an alle!
Die erste Schulleiterin war eine sehr distingierte und energische ältere Dame, die genau wusste, was sie wollte, so dass "der Laden lief". Die zweite, die ich nach deren Pensionierung erlebte, kam jugendlich und modisch daher, aber auch sie hatte den nötigen "Zug", sie war die einzige, die bereit war, sich unseres Rabaukenhaufens anzunehmen - und sie schaffte es, dass wieder gelernt werden konnte! Auch unter ihr gab es keine Probleme in der Leitung der Schule. Danke an beide!
Ein roter Backsteinbau - wie er heute noch dasteht - und innen eben einfach Schule mit der nötigen Ausstattung. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Event-, Genuss- und Comickultur (Lehrbücher) - sondern nüchtern, einfach, schlicht, zweckdienlich. Absolut hinreichend!
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Als Gymnasium hatte die Schule nicht den Auftrag, auch den letzten 5er-Kandidaten noch mitzuziehen, da gab es ganz klare Grenzen. Von meinem Volksschuljahrgang gingen nach der mündlichen und schriftlichen Prüfung genau 2 Schülerinnen ans Gymnasium. Was war falsch daran? Auch zusätzliche Aktivitäten hielten sich im Rahmen - Landschulheim, Ausflüge, Schulaufführungen mit Schulchor und -orchester... mehr war im Wesentlichen nicht. Wurde auch nicht erwartet und nicht vermisst.
An der Schule insgesamt herrschte gutes Klima, es herrschte Normalität, aber auch Fröhlichkeit, gute Kameradschaft mit den Parallelklassen, auch manche Streiche wurden ausgeheckt. Lediglich innerhalb unseres Klassenzimmers herrschte in den letzten Jahren Aufstand - leider. Doch das beschränkte sich auf die UIIga - OIIga. Ansonsten war Schule eben "unser Job" und das Klima an der MWS insgesamt in Ordnung.