Unterricht und Qualität der Lehrer
Die Lehrer waren ein Mix aus Pedanten,Neulingen und Fehlgeleiteten. Der Unterricht einer frisch examinierten Lehrerin vor einer 10. Klasse bedarf keiner Schilderung. Einige Wenige waren ihrer Zeit voraus, andere hätten es besser in der Politik versuchen sollen. Eben Unterricht nach Vorschrift, wie überall zu dieser Zeit.
Die Rektorin der "Clara - Schwab"- Schule konnte Fr. Dr. Kirsch aus der Pestalozzischule in keiner Weise das Wasser reichen. Eine absolute Selbstdarstellerin ! Sie ließ meinen Eltern schriftlich mitteilen das ihr Sohn nicht die Ansichten seiner Staatsbürgerkunde-Lehrerin teilt, nicht FDJ-Mitglied ist etc. etc. .
Die Mängel im einzelnen zu benennen wäre müßig. Es fehlte zu dieser Zeit an allen Ecken und Enden. Es wäre aus meiner Sicht aber unverhältnismäßig den sogenannten Lehrkörper dafür verantwortlich zu machen. Für den Sportunterricht nutzbare Plätze und das Schwimmbad waren mit langen Fußmärschen verbunden.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Da lag es mehr oder weniger im Argen. Jeder musste sich eben selbst im Sinne seiner Interessen umsehen. An direkte "Angebote" zur Förderung kann ich mich nicht mehr erinnern. Meine Ausbildung zum Rettungsschwimmer verdanke ich somit meinen Freunden und Bekannten beim damaligen DRK und meinen Ambitionen diesen Job auszuüben .
Obwohl sich jeder mehr oder weniger um sich selbst kümmerte kamen wir damals recht gut miteinander aus. Es "mangelte" an sozialen Unterschieden. So machte es kaum einem Probleme aus einer Arbeiterfamilie zu stammen. Natürlich gab es auch Ausnahmen. Aber ich sagte mir damals schon:
"Jedem das Seine"