Bewertung für Roswitha-Gymnasium, Gymnasium, Bad Gandersheim
Gesamtbewertung
Aktuellste Bewertung
Jochen Schneider(23.01.2013):
Meine Zeit am Roswitha-Gymnasium war geprägt vom Übergang von den "Vorkriegslehrern" zu den jungen " Nachkriegslehrern".…
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Klima an der Schule
Basierend auf den Bewertungen von 6 ehemaligen Schülern.
Meine Zeit am Roswitha-Gymnasium war geprägt vom Übergang von den "Vorkriegslehrern" zu den jungen " Nachkriegslehrern". Zu den ersteren gehörten z.B. Dr. Zeißig, Dr. Lehmberg und Tümmler, zu den letzteren z.B. Bauer. Insgesamt erinnere ich mich gern daran, auch an den Wandel von aus der Vorkriegszeit überlieferten Methoden hin zu dem damals Neuen, welches mit "jungen" Lehrern kam. Als "Mathematiker" war ich davon aber wohl nicht so stark betroffen wie die "Sp...
Unterricht und Qualität der Lehrer
Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Oberstufe. Persönlich habe ich ganz viel bei Tümmler (Mathe u. Physik) und Dr. Zeißig (Deutsch und Latein) gelernt und deren Art sehr geschätzt.
Schulleitung
Die Schulleitung trat für mich wenig bis gar nicht in Erscheinung.
Gebäude und Lehrmaterial
Alles stand im Wandel von der ersten Nachkriegszeit hin zu modernen Standards. In meine Schulzeit fielen das erste neue Gebäude (mit Kunstraum) und der Neubau der Sporthalle; beides ein großer Schritt. Die Ausstattung von Physik- und Chemieraum war für die damaligen Verhältnisse gut.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Damals (1950 bis 1959) wurde noch nicht so sehr nach zusätzlichen Aktivitäten gefragt; im Vordergrund stand wohl die Sicherung der Unterrichtsversorgung. In der zweiten Hälfte der 50er Jahre kamen langsam AGs dazu.
Klima an der Schule
Die Schule war ja sehr klein; also kannte jeder fast jeden anderen in der entsprechenden Klassenstufe. Dadurch und durch den gemeinsamen Unterricht im Klassenverband (ausgenommen Latein und Französisch) hatten wir besonders in der Oberstufe ein gutes Klima, was bis heute fortbesteht. Das galt auch für das Verhältnis zu den Lehrern.
Wir hatten sehr unterschiedliche Lehrer: Von strikt autoritär (Freitag in Mathe) bis jugendlich kumpelhaft (Tangemann in Englisch). In Erinnerung blieben auch: Pelikan, Bommel und Bimmel (der Sohn) und der etwas verwirrte Füllekrug (Bio).
Von 1969 bis 1976 war ich dort. Wir hatten die ganze Bandbreite von sehr guten bis miserablen Lehrern. Zu ersteren gehörten "Pelikan" in Mathe und "Bommel" in Latein. Die Schulleitung hat sich nicht um Übergriffe und Totalausfälle der Lehrer gekümmert.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Schulleitung
Gebäude und Lehrmaterial
Gut: Labore für Chemie und Physik, Fotolabor. Schlecht: Manche Klassenräume.
Über das heutige Roswitha-Gymnasium in Gandersheim kann ich aus der Distanz keine Meinung abgeben. Ich habe die Schule von 1955 bis 1964 erlebt. Die Schule hat mich letzten Endes für das Studium reif gemacht. Dabei kann ich keine allgemeine Wertung abgeben. Meine Erhfahrungen sind da zu heterogen.
Unterricht und Qualität der Lehrer
Die Lehrer, die meinen späteren Werdegang beeinflusst und gefördert haben, möchte ich als gut bis ausgezeichnet bewerten. Albert Peters vorab als herausragend genannt, Hildebrandt, Freitag, Dr. Lemberg, Füllekrug, Bolko und Maria Strauch, Icke Schäfer, Latein-Schäfer und auch Bremer (Chemie aber nicht im Sport), Bauer und Papendiek waren meine Favoriten.
"De mortuis nil nisi bene" gilt für andere Lehrer, die ich von neutral bis schlecht, vorurteilsbehaftet und im schlimmsten Fall rassistisch ge...
Schulleitung
1955-1964: Eher unsichtbar, sonst undurchsichtig und nicht gerade durchschaubar.
Gebäude und Lehrmaterial
Das Gebäude entsprach den Zwängen der Zeit. Zumindest in den Naturwissenschaften war die Ausrüstung der Zeit entsprechend hervorragend, was ich dem Engagement der Lehrer zuschreibe.
Förderung und zusätzliche Aktivitäten
Wenig. Nur die Kunst, Schülerzeitung, Foto-AG waren für mich positive Ausnahmen.
Klima an der Schule
1955-1964: Sehr heterogen. Das Klassenklima war über die Jahre gemischt bis sehr gut. Auch gesteuert durch die Lehrer. Ein Klassenlehrer hat mal meinen Eltern gegenüber verlauten lassen, dass Klima wäre gut, wenn ein paar Schüler nicht mehr in der Klasse wären. Das haben die Lehrer erfolgreich steuern können. In der Abi-Klasse war das Klima dann sehr gut. Umso erstaunlicher, wenn dann nach fast 50 Jahren Mitschüler den gesuchten persönlichen Kontakt verweigern oder ignorieren.